London Calling

London, ach wo fange ich an. Nach Dresden, meiner „neuen“ Heimat, habe ich
mein Herz nun auch zum zweiten Mal ein Stück an London verloren. Dies lag
nicht zuletzt an der von Marie perfekt organisierten Reise. Es war wie ein All-Inklusive
Urlaub, nur besser. Zum Glück fliegen wir gleich im November wieder
xD Wir waren 6 Tage dort und ich war trotz vollem Programms so entspannt wie
lange nicht. Und trotzdem haben wir noch nicht alles gesehen. In diesem Beitrag
kann ich einem der tollsten Urlaube meines Lebens (ich bin aber bisher auch
verhältnismäßig wenig im Ausland geschweige denn richtigen Urlauben
gewesen, hauptsächlich Städtetrips, das ist mein Ding) gar nicht gerecht werden,
aber ein Kurzabriss ist natürlich möglich.
Am Ankunftstag erwartete uns London by Night als Bustour. Und wie am
Flughafen bei der Sicherheitskontrolle (Leibesvisitation) hatten wir einen
Zeitgenossen voller Humor erwischt, der uns mit vielen Späßen in 90 Minuten
einen kompletten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt
gab. Am Dienstag stand ein ausgiebiger Besuch des Towers of London auf dem
Plan, welchem wir einen halben Tag widmeten und auf Anne Boleyns Spuren
wandelten. Hier war Britische Geschichte zum Greifen nah. Nachmittags
erwartete uns eine Strawberry Tour zum Thema Harry Potter. Dies sind
kostenlose Touren und man gibt am Ende so viel, wie einem die Tour auch wert
war. Ein tolles Konzept, wie ich finde. Zum Glück hat Marie meine völlige
Eskalation im Kingdom of Sweets, dem Paradies für Süßwaren aller Art, nicht in
einem Video festgehalten. Wobei dies sicherlich sehr unterhaltsam für die
Nachwelt gewesen wäre. Der benachbarte M&Ms Laden hingegen war eher
enttäuschend. Neue Sorten gab es nicht, nur die normalen M&Ms in
verschiedenen Farben. Dies lies mein Werbeopferherz leider nicht höher
schlagen. Was mich aber wiederum begeisterte war die Chinese Bakery in
Chinatown (Geheimtipp!!!). Hier findet man Backwaren zu geringen Preisen,
aber unfassbar fluffig, frisch und lecker. Das Highlight dort sind kleine Fische
aus Teig, welche mit Vanillepudding gefüllt sind. Wir waren an dem Tag auch
nicht zum letzten Mal dort.
Mittwoch stand der Höhepunkt der Reise an: Besuch der Warner Brother Studios
– Das Making of Harry Potter. Ein Muss für jeden Potterhead und letztlich jeden
Pence wert! Man fühlt sich gewissermaßen in die Kindheit/Jugend zurück
versetzt und es erscheint realistisch, dass sogleich ein Dementor um die Ecke
schwebt. So nah kommt man Hogwarts sonst niemals. Auch hier bin ich wieder
gefühlsduselig geworden und stand im letzten Raum der Ausstellung ergriffen
vor dem Modell des Schlosses.

“The stories we love best do live in us forever, so whether you come back by page
or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.“ (JK
Rowling)

Abends konnten wir uns zunächst nicht zwischen Burgern bei Shake Shack oder
Five Guys entscheiden. Nachdem wir uns für Shake Shack entschieden hatten,
da Marie Five Guys schon kannte, lautete ihr Fazit wie folgt: Die Burger sind bei
Five Guys besser, die Fritten allerdings bei Shake Shack. Man erkennt an
meinen Ausführungen schon, dass nicht nur unsere Koffer ein paar Kilo
schwerer zurück flogen, sondern auch wir.
Insgesamt sollte unser Aufenthalt in London eine Mischung aus “das gönnen wir
uns” und “so günstig wie möglich” sein. Daher nutzten wir zu einem
Rundumblick über die Dächer der Stadt nicht das teure Sharp (30 Pfund),
sondern stiegen die 311 Stufen aufs Monument und fuhren auf die
Aussichtsplattform des Tate Modern. Beides sehr zu empfehlen und ein Muss, meiner Meinung nach.
Mit Camden Market und Covent Garden besuchten wir noch zwei faszinierende
und pulsierende Orte Londons. Nebenbei: Ben’s Cookies sind himmlisch! An
unserem letzten Tag fuhren wir ins Londoner Eastend, bestaunten die Street
Art, aßen und tranken die leckerste (und teuerste!) Schokolade der Stadt im
Dark Sugars und schlossen Bekanntschaft mit einem “Beigel”. Nein, das ist kein
Schreibfehler, das heißt wirklich so. Es ist geformt wie ein Bagel, aber weicher
und etwas süßlicher und für unter 1 Pfund definitiv eine Probe wert! Fazit: sehr
lecker! Abends rundeten wir mit der typischen Pie unseren Londonbesuch ab und
verzweifelten fast beim Kofferpacken (ich kann einfach nicht länger als 4 Tage
weg fahren, da bricht Panik aus), kamen aber zum Glück durch den
Sicherheitscheck und die Gewichtskontrolle. Auch wenn ich meine 100g Tafel Schokolade sicherheitshalber, nein nicht aufaß, sondern umpackte. Sicher ist sicher! Natürlich hat niemand nachgewogen. Auch wir selbst passten noch in
die Flugzeugsitze und sind mit der Fluggesellschaft zu “neuen Ufern
aufgebrochen” (Text auf der Brechtüte).

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