Rügen ist nur einmal im Jahr

Der Hafen in Sassnitz

Jedes Jahr am letzten Augustwochenende fährt die Familie einer engen Freundin nach Rügen, um dort ein Wochenende im Rahmen der Störtebeker-Festspiele zu verbringen. Aufenthaltsort ist dabei stets das wunderschöne und beschauliche Sassnitz. Hier scheint die Zeit im positiven Sinne still zu stehen und man fühlt sich sofort entschleunigt. Ich durfte dieses Jahr zum dritten Mal dabei sein. Von nun an ist es folglich Tradition.

Wir reisten einen Tag eher an, um freitags bereits einem ausgiebigen Spätstück im Gumpfer, einem Café (unser Stammlokal vor Ort xD) direkt am Meer, zu fröhnen. Bei bestem Wetter und surrealer Aussicht war ich sofort im Urlaubsmodus angekommen. Gute Gespräch taten ihr Übriges.

Danach nahmen wir uns Zeit für einen Ausflug zum Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt Deutschlands. Den Blick die steilen Klippen hinab auf die mächtige Ostsee gerichtet, wird einem bewusst, wie klein man selbst und seine zuweilen dramatisch anmutenden Probleme eigentlich sind.

Ein wunderbarer Tag wurde, wie es sich für Urlaub an der See gehört, mit einem leckeren fischigen Abendmahl beendet.

Auch den Samstag starteten wir entspannt, bummelten sodann durch die Sassnitzer Innenstadt und den Rügenmarkt, bevor wir erst leckere Fischbrötchen aßen und dann erneut im Gumpfer einkehrten. Abends brachen wir zum Highlight der Reise, den Störtebeker-Festspielen, auf. Erneut erwartete uns ein wunderschönes Bühnenbild vor toller Kulisse. Auch das Stück hatte wieder einmal mehr Effekte und Überraschungen als im vorigen Jahr zu bieten. Allerdings war es dieses Jahr zum ersten Mal vollkommen unnötig Decken oder Jacken dabei zu haben. Auch um 22 Uhr konnten wir bequem im Shirt das Geschehen verfolgen. Gekrönt wurde der Abend von einem herrlichen Feuerwerk.

Sonntag bei Abreise freute ich mich auf dem Rückweg schon auf den jährlichen Besuch im besten Eiscafé der Welt: das Eiscafé im Grünen in Zesch am See (Brandenburg). Leckeres Eis und Kuchen rundeten einen perfekten Kurzurlaub ab. Es ist so schade, dass zwischen Dresden und Zesch 1,5 Stunden liegen. Sonst wäre ich Stammgast. Einen erwarten solch tolle, einzigartige Eissorten, wovon eine besser als die andere ist. Und meine liebste Annabelle kümmerte sich vorzüglich um uns. Einfach traumhaft.

Kap Arkona

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