Busy busy in London

Londoner sind stets busy. Und das merkt man auch. Trotzdem sind sie immer höflich und haben stets ein „excuse me“ oder ein „sorry“ auf den Lippen. Insgesamt spürt man einen anderen Vibe als in Deutschland. Nichtsdestotrotz ist es ein leichtes in der Masse der Menschen unterzutauchen. So viele verschiedene Kulturen und Völker tummeln sich in der größten Metropole Europas. Da wundert es nicht, dass man auch immer ein paar Deutsche trifft.

Das zweite Mal dieses Jahr ging es für mich nach London. Ich liebe diese Stadt einfach. Obwohl auf Dauer wäre sie mir zu voll, zu laut, zu groß. Ich bin nicht für die große Stadt gemacht. Allerdings waren auch wir busy busy in London, da wir bei unserem kurzen Besuch wieder einmal viel sehen und erleben wollten. Da ärgerte uns der verspätete Start unseres Fluges schon etwas.

Am ersten Abend grasten wir bereits ein paar unserer „Londontraditionen“ ab. So waren wir direkt am wunderschönen Covent Garden. Auch Ben’s Cookies statteten wir sofort einen Besuch ab. Außerdem probierte ich zum ersten Mal Five Guys. Die Fries schmecken aufgrund ihres Frittierens in Erdnussöl besonders und gut. Der Burger konnte mich jedoch weder geschmacklich noch preislich vollends überzeugen.

Der nächste Tag startete bei strahlendem Sonnenschein mit einer Fahrt der Emirates Air Line, einem Cable Car, von den Docks zur O2 Arena. Obwohl die Halle riesig und von Außen eher unschön ist, erwartet einen im Innern so einiges. Ausstellungen, Restaurants, Geschäfte und dann auch noch eine enorme Konzerthalle, wo gibt es so etwas sonst? Danach widmeten wir uns dem Auskundschaften von Notting Hill. Auch besuchten wir die berühmte blaue Tür und schlenderten durch die Portobello Road. Schöne Herbstfarben fanden wir in Kensington Gardens und dem Hyde Park. Die Royal Albert Hall wirkt neben dem majestätischen Albert Memorial fast niedlich und unspektakulär.

Unserer geliebten Chinese Bakery und einem Ben & Jerry’s Store statteten wir auch einen Besuch ab, bevor wir für den eigentlichen Grund unserer Reise zum Tower of London fuhren. Wir durften (mit Kartenkauf mindestens 18 Monate im Voraus!) der Ceremony of the Keys beiwohnen. Dies ist eine der ältesten Traditionen der Welt und findet ausnahmslos jeden Abend statt. Der Tower wird hierbei für die Nacht verschlossen. Man fühlt sich wie ein Eingeweihter und erlebt etwas Magisches, da es weder Fotos noch Videos von dem Prozedere gibt bzw. geben darf. Ein ganz besonderes Erlebnis, welches mich fasziniert und ins Staunen versetzt hat. Allein hierfür hat sich die Reise gelohnt.

Samstag wagten wir uns auf den Camden Market. Wie fürs Wochenende üblich war es gerappelt voll. Leider war dies auch der einzige Tag, an dem wir Pech hatten und es für Großbritannien typisch nicht mehr aufhören wollte zu regnen.

Sonntag verpassten wir, mangels Wissens und Recherche, die Feierlichkeiten beim Poppy Appeal. Stattdessen erkundeten wir Greenwich und sahen den berühmten Nullmeridian sowie einen atemberaubenden Ausblick auf London. Hiervon gibt es unzählige, denn aus jedem Winkel kann man etwas ganz Neues sehen und entdecken. So fanden wir durch Zufall auch einen Fußgängertunnel, welcher ähnlich dem Elbtunnel in Hamburg unter der Themse entlang führt. Wieder einmal wurde uns bewusst, dass man niemals alle Facetten dieser schönen Stadt erkundschaften kann. Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Auch dem Eastend statteten wir einen Besuch ab und wurden auf verschiedenen Street Food Markets von exotischen und köstlichen Gerüchen nur so überflutet. Auch hier war es unfassbar voll und lebhaft.

Unser letzter Tag startete entspannter, da wir nicht mehr viel vorhatten. Ein erneuter Besuch von Covent Garden musste aber noch einmal sein. An vielen Stellen Londons war zudem im Laufe des Wochenendes schon Weihnachtsdekoration aufgehangen worden, sodass wir bereits einen Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit erhaschen konnten. Am Leicester Square sahen wir auch einen kleinen Weihnachtsmarkt. Nicht überraschend, dass uns London zur Weihnachtszeit für künftige Besuche sehr reizt.

Alles in allem verlebten wir wunderschöne und ereignisreiche Tage in London. Mein bester Travelbuddy Marie leistete außerdem wie immer eine hervorragende Reiseleitung, sodass wir die vorhandene Zeit bestmöglich nutzen konnten. Ganz ganz lieben Dank dafür! ❤ (Ich weiß, du liest den Text irgendwann xD)

London ist für mich eine meiner liebsten Städte der Welt. Ich reise so gerne hin. Die Stadt ist magisch. Und überall findet man Harry Potter Flair.

Zum Abschluss ein bereits von meinem Travelbuddy genutztes Zitat von Designerin Vivienne Westwood:

There’s nowhere else like London. Nothing at all, anywhere.

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